Die Stadt Koblenz, heute zum zweiten Mal

Ich bekam heute eine Mahnung.

Kann passieren, lieber Schuldner. Man übersieht etwas, ist ein paar Tage im Ausland oder hat einen dreiwöchigen Trip auf LSD. Wer weiß.
Im Allgemeinen kommt dann mal eine Mahnung, vielleicht eine zweite weniger freundliche, danach wird es dann oft unangenehm.

Anders bei der Stadt Koblenz. Bei der wird es praktisch direkt unangenehm, denn die schlägt auf die Rechnung schon mit der ersten Mahnung satte 400% auf.

So wird aus einem Ticket für 5€ eine Rechnung über sagenhafte 28,50€.
Davon 20€ Gebühr (für genau was, liebe Stadt Koblenz?), 3,50€ Auslagen (was legt die Stadt denn aus? Straßenbelag in der August-Horch-Straße?) und natürlich die ursprünglichen 5€.

Solcherlei “Gebühren” erhebt sonst nicht einmal die Russenmafia oder der Papst, ja, nicht einmal die EVM, die ja nicht gerade zimperlich in solchen Dingen ist. 400%? Sind Drogen so teuer geworden? Anders kann ich mir das nicht erklären.

Liebe Stadt Koblenz: Ich glaube, ich sollte in Zukunft meine entgangene Lebenszeit, die Du mir dank BUGA und Unfähigkeit Deiner Oberen, vor allem zum Thema Straßenbau, gestohlen hast in Staus und unnötiger Warterei auf Ämtern einfordern. Ich bin freundlich und behaupte nicht, dass meine Lebenszeit unbezahlbar ist. 30€ zzgl. MwSt. die Stunde reichen mir für den Anfang. Erst, wenn ich mahnen muss, dann werden dann 150€ draus. Freundlich werde ich dennoch bleiben.

Oder Ihr zahlt endlich der Elli mal Ihr Gehalt, schließlich ist sie ja… ach, das ist der falsche Blogpost…

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