Mär 9: Wo waren die guten Menschen?
Ich verüble ja niemandem, der direkt oder indirekt Opfer eines Amoklaufes wurde den Ruf nach Aufklärung und Abstellen der Ursachen. Der Schmerz, einen Menschen durch die sinnlose Tat eines anderen Menschen zu verlieren ist unfassbar schwer.
Wer aber hat Kerzen aufgestellt, nach schärferen Verkehrskontrollen und Führerscheinverbot für Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 5km/h geschrien, Lobbygruppen gegründet, Politiker in Bewegung gesetzt und nach dem Warum gefragt, als meine Mutter vor 15 Jahren von einem Idioten bei einem Unfall getötet wurde?
Glatte Fahrbahn. 50 erlaubt, 90 gefahren, 20 maximal denkbar. Der Mann hat sich dabei noch selbst getötet, fast seine eigene 14jährige Tochter und meinen Vater dazu. Beide überlebten mit Glück. Glück? Von einem Unfall mag ich gar nicht reden. Das war bewußt in Kauf genommenes Risiko für Leib und Leben anderer Menschen.
Kein Politiker hat nach strengeren Kontrollen, härteren Strafen und einem Verbot von Autorennen geschrien. Keine Schweigeminuten, keine öffentliche Empörung über jugendliche Raser, keine Verbot für Tuningmessen und den Genfer Autosalon.
Denn mit diesem Risiko müssen wir leben, wenn wir unsere Mobilität nicht einbüßen wollen; Irre, die Gaspedal mit Genital verwechseln, wird es immer geben. Dass es, so lange es Menschen und ihre Probleme gibt, nach außen gerichtete Selbstmorde, "Amokläufe" und andere schlimme Taten geben wird ist eine grausame Tatsache. Abwenden lässt sie sich nicht. Schon gar nicht mit reaktionären Verboten gegen Spiele und Spielveranstaltungen, mit Zensur und der öffentlichen Kriminalisierung harmloser Spieler.
Unfälle und Amokläufe werden verhindert, zumindest jedoch weitgehend vermieden werden, wenn wir anfangen, unsere Mitmenschen als solche zu behandeln. Und nicht nur als notwendiges Übel oder störenden Faktor.
Wo waren die guten Menschen, als meine Mutter getötet wurde?
Wer aber hat Kerzen aufgestellt, nach schärferen Verkehrskontrollen und Führerscheinverbot für Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 5km/h geschrien, Lobbygruppen gegründet, Politiker in Bewegung gesetzt und nach dem Warum gefragt, als meine Mutter vor 15 Jahren von einem Idioten bei einem Unfall getötet wurde?
Glatte Fahrbahn. 50 erlaubt, 90 gefahren, 20 maximal denkbar. Der Mann hat sich dabei noch selbst getötet, fast seine eigene 14jährige Tochter und meinen Vater dazu. Beide überlebten mit Glück. Glück? Von einem Unfall mag ich gar nicht reden. Das war bewußt in Kauf genommenes Risiko für Leib und Leben anderer Menschen.
Kein Politiker hat nach strengeren Kontrollen, härteren Strafen und einem Verbot von Autorennen geschrien. Keine Schweigeminuten, keine öffentliche Empörung über jugendliche Raser, keine Verbot für Tuningmessen und den Genfer Autosalon.
Denn mit diesem Risiko müssen wir leben, wenn wir unsere Mobilität nicht einbüßen wollen; Irre, die Gaspedal mit Genital verwechseln, wird es immer geben. Dass es, so lange es Menschen und ihre Probleme gibt, nach außen gerichtete Selbstmorde, "Amokläufe" und andere schlimme Taten geben wird ist eine grausame Tatsache. Abwenden lässt sie sich nicht. Schon gar nicht mit reaktionären Verboten gegen Spiele und Spielveranstaltungen, mit Zensur und der öffentlichen Kriminalisierung harmloser Spieler.
Unfälle und Amokläufe werden verhindert, zumindest jedoch weitgehend vermieden werden, wenn wir anfangen, unsere Mitmenschen als solche zu behandeln. Und nicht nur als notwendiges Übel oder störenden Faktor.
Wo waren die guten Menschen, als meine Mutter getötet wurde?
Mai 17: Es war einmal und ist nicht mehr
Es gab mal eine Zeit, da war ich Mitglied in der SPD. Ich will das nicht schönreden.
Es gibt aber Zeiten, und in der bin ich gerade, da bin ich froh, dass diese Zeiten vorbei sind. Und einer der Gründe, weshalb das so ist, da hat der Herr Doktor Dieter Wiefelspütz für gesorgt. Eine derart arrogante Erscheinung wäre zu meinen Zeiten aus der Partei getreten worden. Heute geht das durch und ist in Ordnung. Wie schön, dass diese Zeiten vorbei sind.
Sehr schön geschrieben. Danke.
Es gibt aber Zeiten, und in der bin ich gerade, da bin ich froh, dass diese Zeiten vorbei sind. Und einer der Gründe, weshalb das so ist, da hat der Herr Doktor Dieter Wiefelspütz für gesorgt. Eine derart arrogante Erscheinung wäre zu meinen Zeiten aus der Partei getreten worden. Heute geht das durch und ist in Ordnung. Wie schön, dass diese Zeiten vorbei sind.
Sehr schön geschrieben. Danke.
Apr 22: So fing es an...
Aus gegebenem Anlass mal ein Rückblick, wie das hier 2007 anfing:
Die Startseiten des Blogs vor 2 Jahren.
Die Startseiten des Blogs vor 2 Jahren.
Apr 15: Ich will 'nen Bus!
Tja, sieht etwas düster aus mit meinem mobilen Leben.
Anstatt mit einem schönen T3 in der Gegend herumzukutschieren, bin ich mittels Kleinwagen eher immobil.
Das Problem ist im Grunde dreifacher Natur:
1. Ein altes, aber in der Anschaffung bezahlbares Gefährt ist im Unterhalt unbezahlbar, auch, weil die Steuern für Dieselfahrzeuge im höheren Alter demnächst kräftig zulangt. Vom Sprit mal ganz zu schweigen...
2. Ein neues, im Unterhalt bezahlbares Gefährt ist in der Anschaffung unbezahlbar
3. Dank Abwrackprämie ist Punkt 1 derzeit eher hinfällig, zumindest was ausbaufähige Leerfahrzeuge angeht
Mannmannmann... das kann doch so schwer nicht sein. Ich brauch doch nicht viel. Nur 'nen Büsschen mit Platz für 3 Leute oder sowas. Und Geld ;-)
Apr 1: Sperriger Müll
Die nächsten Tage will ich bei mir ein wenig ausmisten. Dabei werde ich vor allem mein altes Rechnermuseum angehen.
Darunter auch zwei SGI O2 (eine davon Schlachtvieh), zwei Jensen und wohl auch ein oder zwei alte Macs und ein Amiga 1200. Wenn jemand Interesse hat... melden!
Darunter auch zwei SGI O2 (eine davon Schlachtvieh), zwei Jensen und wohl auch ein oder zwei alte Macs und ein Amiga 1200. Wenn jemand Interesse hat... melden!
Jan 20: Ciao...
Das war's dann wohl.
Der Bus steht in der Werkstatt und generiert gerade eine Rechnung über 500€. Das wird zu viel.
Es war eine geile Zeit, aber irgendwann ist Schluß. Das geht jetzt nicht mehr, hab in den letzten Jahren nicht unbedingt im Lotto gewonnen :-(
Danke, Dicker!
Der Bus steht in der Werkstatt und generiert gerade eine Rechnung über 500€. Das wird zu viel.
Es war eine geile Zeit, aber irgendwann ist Schluß. Das geht jetzt nicht mehr, hab in den letzten Jahren nicht unbedingt im Lotto gewonnen :-(
Danke, Dicker!
Jan 14: Da geht's hin!
60 Jahre Grundgesetz: Verfassungsanspruch und Wirklichkeit
Dr. Wolfgang Schäuble MdB
Bundesminister des Innern
ACHTUNG: Diese Veranstaltung findet im AudiMax, Geb. 30.98, Straße am Forum 1, um 17h00 Uhr statt
Da fahr ich hin. Das lasse ich mir nicht entgehen, um dem Mann dabei zuzuhören, wie er die "Grabrede" (fefe, siehe hier) auf das GG hält.
Jan 7: Piraten in Koblenz

Man ahnt es nicht, aber es lohnt sich noch, Leute auf der Straße anzuquatschen ;-)
Am Samstag war ich in Koblenz unterwegs und traf in der Löhrstraße am Brunnen die Leute von der Piratenpartei. Ich habe die Gelegenheit genutzt und für die Europa- bzw. Bundeswahlen unterschrieben.
Bei der Gelegenheit bekam ich dann mit, dass die sich jeden ersten Donnerstag in der Kleinen Freiheit treffen. Also Leute: ab dafür! Nächster Termin ist dann der 5. Februar 2009, 20 Uhr.
Dez 10: Warum eigentlich?
Die Tage hat mich jemand gefragt, weshalb ich dieses Blog führe.
Nunja, eher nicht der Eitelkeit wegen, denn gelesen wird es bekanntlich von eher wenigen Menschen und das auch nur sporadisch.
Ich führe das Ganze aus zwei Gründen: Um meinen eigenen Gedanken beim Schreiben auf die Beine zu helfen. Schreiben hilft bei mir. Der zweite Grund sind ein paar Freunde und Familie, die im Ausland leben und vor allem froh über Infos aus dem lokalen Bereich um Koblenz sind und das hier als Anlaufstelle für das lokale politische Geschehen nutzen. Sicher, es gibt die Seiten der RZ, aber naja... wer liest die schon ;-)
So. Nun wisst Ihr es :-)
Christian
Nunja, eher nicht der Eitelkeit wegen, denn gelesen wird es bekanntlich von eher wenigen Menschen und das auch nur sporadisch.
Ich führe das Ganze aus zwei Gründen: Um meinen eigenen Gedanken beim Schreiben auf die Beine zu helfen. Schreiben hilft bei mir. Der zweite Grund sind ein paar Freunde und Familie, die im Ausland leben und vor allem froh über Infos aus dem lokalen Bereich um Koblenz sind und das hier als Anlaufstelle für das lokale politische Geschehen nutzen. Sicher, es gibt die Seiten der RZ, aber naja... wer liest die schon ;-)
So. Nun wisst Ihr es :-)
Christian
Okt 22: Zwei alte Lieben
Ho allerseits,
der gute alte Fiesta ist zu Grabe getragen und wird hoffentlich ein paar anderen Fiestas als Organspender dienen. Warst eine treue Seele :-}
Nachfolger ist ein B-Corsa von 1997. Warum ich das erzähle? Weil dieser Corsa über ein Kassettendeck verfügt! Und die Gelegenheit habe ich genutzt und heute ein paar alte Kassetten ausgegraben, wobei ich just über ein Tape von Candlemass stolperte. Eingelegt, Gänsehaut bekommen und ob des Verlustes einer alten Liebe eine andere alte Liebe wiedergefunden.
Die Musik ist immer noch genial, fährt immer noch unter die Haut. Leider hat Messiah die Band mal wieder verlassen, dieses Mal wohl für immer. Jedenfalls werden sie ihn wohl nicht mehr so schnell wieder reinlassen ;-)
Und so verliert man das eine, das andere gewinnt man wieder... Manchmal ist's schön :-)
Okt 9: Der Ford bei Ebay
Ich wollte schon immer mal ein Auto bei Ebay verkaufen. Oder zumindest anpreisen.
Das habe ich nun getan.
Das habe ich nun getan.
Sep 26: Fish!
Warum sollte nicht auch mal der eazy Glück haben? Habe tatsächlich Karten für das Undisputed Peace Festival gewonnen. Nicht, dass ich das LineUp kenne, aber den Act des ersten Abends kenne ich bestens :-)
Hallo Freunde!
Hallo Freunde!
Mai 30: Ein Gesicht aus meiner Kindheit
Dieses Gesicht im TV, das Schwarzweiß-Bild eines jungen Mädchens aus dem Jahre 1981. Gerade mal ein Jahr älter als ich selbst. Dieses Gesicht, das ich zwar im ersten Moment keiner weiteren Erinnerung zuschreiben konnte, das sich aber nach ein paar Wortfetzen aus den Nachrichten klar als das eines ermordeten Mädchens erwies.
Es ging durch alle Nachrichten und Zeitungen und wenn ich mich nicht irre, hingen auch Weile auf Plakate mit diesem Foto. Aber da kann ich mich irren. Aber ich erinnere mich an das ganz reale Bedrohungsgefühl. Sie war so alt wie ich und war verschwunden, ermordet worden, während der Täter nicht zu finden war.
Dieses Gesicht, das mich so fatal an die Schauspielerin der Annika aus den Pipi Langstrumpf-Filmen erinnerte, in die ich übrigens leicht verknallt war.
Jedenfalls stehe ich da vor dem Fernseher, höre mir den Beitrag an und merke, wie mich diese Erinnerungen und Gefühle streifen, die damals durch den Kopf eines Neunjährigen gingen. Angst, Trauer, Mitleid, Hilflosigkeit, Wut...
Nun scheint der Täter gefunden. Und das alles nach so langer Zeit.
Ich habe nicht viele Erinnerungen an diese Zeit. Aus Gründen, die mir nicht klar sind, ist vieles verschüttet, weg zu nicht unerheblichen Teilen.
Dieses Wochenende habe ich vielleicht die Gelegenheit, etwas Licht in diese Zeit zu bringen: Ein Ehemaligentreffen der Grundschulklasse steht an. Und wenn auch praktisch nur eine Handvoll Leute kommen, die Wichtigste ist da, nämlich unserer Klassenlehrerin, die mir vielleicht mit dem einen oder anderen Hinweis auf die Sprünge helfen kann.
Das wird ein 80er-Wochenende...
Mär 19: ...und eine schlechte Nachricht
Mär 6: Zum Tode Joseph Weizenbaums
Ho! Es wird den Einen oder die Andere geben, die Eliza kennen. Ich habe die Hoffnung nie aufgegeben, dass Eliza zu den Programmen gehören wird, die bekannter sind als Word, Excel oder WindowsMediaForPron[tm]. Ich hab gar keine Lust, da mehr hinzuwerfen als ein http://de.wikipedia.org/wiki/ELIZA
Dass Joseph Weizenbaum nun nicht mehr lebt ist ein Verlust. Nicht nur für die, die seine Werke gelesen haben, oder zumindest seine Interviews.
Mach's gut, Joseph. Ich hab wenig Hoffnung, dass Deine Gedanken weit tragen werden. Von Deiner Sorte gab es zu wenig. Aber vielleicht kann ich meinen Nachfolgenden weitergeben, was Du enttarnt hast.
Wie dem auch immer sei: Danke!
traurig,
christian
Dass Joseph Weizenbaum nun nicht mehr lebt ist ein Verlust. Nicht nur für die, die seine Werke gelesen haben, oder zumindest seine Interviews.
Mach's gut, Joseph. Ich hab wenig Hoffnung, dass Deine Gedanken weit tragen werden. Von Deiner Sorte gab es zu wenig. Aber vielleicht kann ich meinen Nachfolgenden weitergeben, was Du enttarnt hast.
Wie dem auch immer sei: Danke!
traurig,
christian
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